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ST 9 2026 - Bezirksliga Nord 2

Alex Hansl Lesezeit: 4 Minuten Zugriffe: 30
MK Mainklein vs. 1.KSC Kulmbach e.V. 2

Ein Auswärtsspiel mit besonderen Bedingungen
Wer an diesem Abend bei der Begegnung MK Mainklein vs. 1.KSC Kulmbach e.V. 2 in Mainklein am Tisch stand, merkte schnell: Einfach waren die Bedingungen nicht. Die beiden Leo-Tische waren teilweise außergewöhnlich glatt. Das machte insbesondere die Ballführung schwierig und sorgte dafür, dass selbst eigentlich sichere Pässe und kontrollierte Bälle plötzlich deutlich schwerer zu spielen waren.

Und bevor der Eindruck entsteht, wir möchten die Niederlage auf die Tische schieben: Nein. Die Bedingungen waren für beide Teams gleich. Mainklein musste mit denselben Tischen spielen – und kam damit an diesem Abend besser zurecht. Gleichzeitig müssen wir uns selbst eingestehen, dass wir nicht unsere beste Leistung gezeigt haben.

Es fehlte über weite Strecken die nötige Sicherheit, und gerade unter diesen ungewohnten Bedingungen konnten wir unsere Stärken nicht so auf den Tisch bringen, wie wir es uns vorgenommen hatten.

Block 1 – durchwachsener Start
In den ersten beiden Doppeln musste sich unser Team jeweils geschlagen geben. Während Alex Hansl und Jochen Witzgall gegen Bertholt Bienlein und Peter Marr mit 1:2 unterlagen, ging das zweite Doppel mit Christopher Leichauer und Martin Schirmer gegen anonymisiert und Johannes Fischer mit 0:2 verloren.

Bei den anschließenden Einzeln konnten wir ein wenig dranbleiben: Alex Hansl setzte sich mit 2:0 gegen Peter Marr durch, Jochen Witzgall gewann ebenfalls 2:0 gegen Antonin Cigler. Max Hadinger musste sich im Spiel gegen Bertholt Bienlein mit 1:2 geschlagen geben, während Martin Schirmer sein Einzel gegen Johannes Fischer mit 0:2 verlor. Damit war der erste Block zwar nicht optimal gelaufen, aber noch längst keine Vorentscheidung.

Block 2 – Mainklein setzt sich ab
Im zweiten Block wurde es schwieriger. Chris Leichauer/Martin Schirmer holten mit einem 2:0 gegen Bertholt Bienlein/Peter Marr den ersten Doppelsieg für den KSC an diesem Abend. Im zweiten Doppel mussten sich Alex Hansl/Jochen Witzgall allerdings Teamspieler X/Johannes Fischer mit 0:2 geschlagen geben.

Auch bei den Einzeln blieb das Bild gemischt. Jochen Witzgall verlor sein Einzel gegen Barbara Marr mit 0:2, während Max Hadinger gegen Johannes Fischer mit 0:2 unterlag. Alex Hansl holte sich mit 2:1 den Sieg gegen Antonin Cigler, und Bertholt Bienlein setzte sich gegen Martin Schirmer mit 2:1 durch. Mainklein konnte den Vorsprung damit weiter ausbauen.

Wir haben an diesem Abend schlicht nicht unsere beste Leistung gezeigt
Block 3 – wenige Lichtblicke und zu wenig Konstanz
Im dritten Block zeigte der KSC einen weiteren Einbruch im Spiel. Hansl/Schirmer mussten sich Bienlein/Cigler im Doppel mit 1:2 geschlagen geben. Und auch Witzgall/Leichauer hatten im Doppel gegen anonymisiert/Johannes Fischer mit 1:2 das Nachsehen.

Auch bei den Einzeln ein ähnliches Bild: hier konnte Lediglich Christopher Leichauer sein Einzel gegen Peter Marr mit 2:0 gewinnen, die drei anderen Spiele gingen jeweils mit 2:1 an das Heimteam. Besonders kanpp war die Partie Johannes Fischer vs. Alex Hansl, das erst im Entscheidungssatz in der Verlängerung mit 2:1 an Johannes ging.

Block 4 – Mainklein macht den Heimsieg perfekt
Im letzten Block gab es einen kleinen Lichblick in den Doppeln: Im ersten Spiel trafen Marr/Schäff auf Hadinger/Witzgall und dieses konnte der KSC für sich entscheiden. Auch die zweite Begegnung B. Marr/Cigler vs. Schirmer/J. Hansl konnten die KSCler mit 2:1 für sich verbuchen. In den abschließenden Einzeln konnte Alex Hansl noch einmal mit einem 2:0 gegen Bertholt Bienlein punkten. Jessica Hansl musste sich Barbara Marr mit 0:2 geschlagen geben und auch die Partien Cigler vs. Leichauer und Marr P. vs. Hadinger gingen an die Gastgeber.

Am Ende stand damit ein deutlicher 37:19-Heimsieg für Mainklein bei einem nicht ganz so deutlichen Satzverhältnis von 34:26.

Fazit:
Die glatten Tische waren an diesem Abend definitiv ein Faktor. Die teilweise sehr schwierige Ballkontrolle machte es beiden Mannschaften nicht leicht und verlangte eine Umstellung, mit der Mainklein insgesamt besser zurechtkam. Trotzdem wäre es zu einfach, die Niederlage allein damit zu erklären. Wir haben an diesem Abend schlicht nicht unsere beste Leistung gezeigt. Einige Spiele waren eng, einige konnten wir gewinnen – insgesamt fehlte uns aber die nötige Konstanz, um Mainklein ernsthaft unter Druck zu setzen.

Glückwunsch an den MK Mainklein zum verdienten Heimsieg. Für uns heißt es jetzt: abhaken, analysieren und beim letzten Saisonspiel den weiterhin möglichen Klassenerhalt fix zu machen.